
Ihren Ursprung hat die Frauenkapelle in einem Gelübde in der Schwedennot des Kriegsjahres 1632. Damals wurde gelobt, eine Kapelle zu Ehren der Gottesmutter zu errichten.
In der Folgezeit entstand die frühbarocke Frauenkapelle, die mit einer handgeschnitzen, spätgotischen Marienfigur (um 1480) als Gnadenbild zu einem beliebten Wallfahrtsort wurde. Zahlreiche kleinere und größere Votivtafeln künden von einer regen Wallfahrtstätigkeit und den damit verbundenen Erhörungen der Mutter Gottes.
Im Inneren zeigen sich zur Zeit leider große Schäden, die ein Betreten des schmucken Kirchenraumes bis auf Weiteres nicht zulassen.
An der Außenwand befindet sich über dem Portal eine in Stein gehauene Marienfigur aus dem Jahr 1641.